Österreichs Autofahrer zeigen starke Marken- und Modelltreue: Fast ein Jahrzehnt bleibt ein Fahrzeug durchschnittlich im Besitz, wie die aktuelle AutoScout24-Trendumfrage von Integral bestätigt. Besonders bemerkbar macht sich dabei der Einfluss von Alter, Geschlecht, Fahrleistung und Wohnort. Während junge Fahrer ihre Autos früher abstoßen, nutzen die Vertreter älterer Generationen ihre Fahrzeuge spürbar länger. Auch Wenigfahrer zeigen sich geduldig: wer weniger als 10.000 Kilometer pro Jahr unterwegs ist, behält sein Auto im Schnitt 10,1 Jahre.

Frauen fahren ihre Wagen mit 10,4 Jahren fast zwei Jahre länger als Männer. Regional zeigt sich Wien als Hotspot für häufige Fahrzeugwechsel – hier liegt die durchschnittliche Haltedauer lediglich bei acht Jahren.

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Vernunft dominiert, Emotion gewinnt an Gewicht
Bei der Frage nach den wichtigsten Kaufkriterien liegen Preis (74 Prozent) und Zuverlässigkeit (70 Prozent) an der Spitze. Dahinter folgen Verbrauch, Komfort und Platzangebot. Männer achten jedoch stärker auf den Fahrspaß, während für Frauen der Anschaffungspreis entscheidender ist. Familien wiederum legen besonderen Wert auf einen hohen Wiederverkaufswert.

Unter jenen, die innerhalb der nächsten zwölf Monate einen Fahrzeugkauf planen, rücken Fahrkomfort, Wiederverkaufswert und Freude am Fahren stärker in den Vordergrund.

„Die Ergebnisse zeigen, dass Österreicher beim Autokauf eine klare Balance zwischen Vernunft und Emotion suchen“, erklärt Nikolaus Menches, Country-Manager von AutoScout24 Österreich. „Während Preis und Zuverlässigkeit die entscheidenden Faktoren bleiben, spielen Komfort, Wiederverkaufswert und Fahrfreude eine zunehmend wichtigere Rolle.“