Mit mittlerweile mehr als 60 Standorten in allen neun Bundesländern zählt Lucky Car zu den größten freien Werkstattketten Österreichs. Das ursprünglich auf Lack- und Karosseriearbeiten spezialisierte Unternehmen hat sein Leistungsangebot durch die Übernahme ehemaliger Midas-Standorte im Jahr 2019 und der österreichischen ATU-Betriebe 2024 schrittweise um klassische Mechanikerleistungen erweitert.
Die ehemaligen Midas-Standorte erwirtschafteten 2025 einen Umsatz von 8,64 Millionen Euro, ein Plus von fast sieben Prozent. Das größte Wachstum lieferten die übernommenen ATU-Werkstätten. Nach einer umfassenden Restrukturierung, bei der unter anderem der Ersatzteilhandel reduziert und das Dienstleistungsangebot erweitert wurde, erzielten diese Standorte einen Umsatz von 25 Millionen Euro. Für 2026 wird ein Anstieg auf rund 30 Millionen Euro erwartet.
„Wir rechnen, dass mit dem aktuellen Geschäftsjahr die Restrukturierung erfolgreich abgeschlossen wird und wir bereits 2027 den Break-even erreichen werden“, erklärt Lucky-Car-Geschäftsführer Mitar Kos. Die Entwicklung bestätige das wirtschaftliche Potenzial der übernommenen Betriebe.
Für die gesamte Lucky-Car-Gruppe ist weiteres Wachstum geplant. Bereits 2027 soll der Jahresumsatz erstmals die Marke von 100 Millionen Euro überschreiten. Gründer und Eigentümer Ostoja „Ossi“ Matic sieht darin eine Bestätigung der Unternehmensstrategie, die auf Qualität, Kundenzufriedenheit und den kontinuierlichen Ausbau des Werkstattnetzes setzt.
