Allianz Studie: Jugend und Auto

Allianz
20.10.2014

Von: Redaktion KFZ Wirtschaft
Entgegen anderslautender Gerüchte ist Autofahren für junge Leute nach wie vor äußerst attraktiv. Das zeigt eine Studie, die Jörg Kubitzki, Verkehrssicherheitsforscher im Allianz Zentrum für Technik und Kurt Benesch, Geschäftsführer des Allianz Kundenservice, kürzlich  in Wien präsentierten.
Kurt Benesch, Jörg Kubitzki (v.l.)

„Autofahren ist aus dem Alltag junger Menschen nicht wegzudenken“, fasst Kurt Benesch die Ergebnisse der Allianz-Umfrage zusammen. Noch mehr Freude als das Fahren weckt der Kauf des Wagens. Steht das Auto vor der Tür, wird sein Gebrauch rasch zu einer simplen Nutzenerwägung. Den Wunsch nach der nächsten Urlaubsreise,  nach einer größeren Wohnung oder auch nur den neuesten Errungenschaften der Unterhaltungselektronik schmälert es durchaus nicht. 85 Prozent der Wiener und 98 Prozent der Bewohner kleiner Orte haben spätestens mit 24 ihren Führerschein in der Tasche. 47 Prozent dieser Altersgruppe fahren bereits mit dem eigenen Auto. Und nur 4 Prozent der Befragten wollen grundsätzlich auf den Führerschein verzichten. „Verkehrsrisiken oder Umweltschutz-Aspekte können junge Menschen vom Autofahren jedenfalls nicht abhalten“, so Benesch. Und auch die zunehmende Urbanisierung der Jugend konnte der Bedeutung des Autos nichts anhaben. Beim Kauf des Wagens spielen Preis, Verbrauch und laufende Kosten eine Hauptrolle, wie die Umfrage nachweist. Geld ist im jugendlichen Alter oftmals Mangelware, was letztlich zum extrem hohen Gebrauchtwagenanteil von 83 Prozent bei den 18- bis 24-Jährigen führt.