“Die Werkstattnachfrage ist derzeit sehr, sehr hoch”, sagt Verena Robinson, GF Autohaus Robinson. “Wir sind für die nächsten zwei Wochen komplett ausgebucht.” Die Schauräume für die Marken Mazda und Kia sind geschlossen, weil sie jeweils über 400 Quadratmeter aufweisen. Trotzdem seien ein bis zwei Verkäufer vor Ort. “Derzeit kümmern wir uns um die Auslieferung, die wir nun endlich machen können”, sagt die Geschäftsführerin. 

Um den Verkauf alsbald wieder antreiben zu können, wird das Autohaus den Verkauf – so gut als möglich – ins Freie verlagern. Über mangelndes Interesse von Endkunden kann sich Verena Robinson nicht beschweren: “Wir bekommen mehr Onlineanfragen für Gebrauchtwagen als sonst hinein.” Neuwagen-Kaufrücktritte gab es bisher keine. “Das Werkstattgeschäft läuft sehr gut an, ich glaube, wir werden da bald auf dem Vor-Corona-Niveau sein. Aber beim Neuwagenverkauf befürchte, dass wir das Niveau nicht erreichen werden. Außerdem bin ich mehr als unglücklich über die aktuelle Lösung: Kleine Geschäfte haben offen, die größeren wie wir müssen geschlossen bleiben. Das ist eine Wettbewerbsverzerrung.” 

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