Für Lisa Freilinger war der berufliche Weg schon früh vorgezeichnet. Technik faszinierte sie schon als Kind, mechanische Zusammenhänge verstand sie bereits in jungen Jahren. Nach der Hauptschule entschied sie sich zunächst bewusst für die Handelsschule, um sich das notwendige betriebswirtschaftliche Fundament als künftige Firmenchefin anzueignen. Anschließend absolvierte sie ihre Kfz-Lehre nicht im elterlichen Betrieb, sondern bei einem Mercedes-Benz-Betrieb in Schärding. 2010 kehrte Lisa Freilinger in den elterlichen Betrieb zurück. Bereits ein Jahr später musste sie die interimistische Leitung des Werkstättenbetriebs übernehmen. Diese Erfahrung bereitete sie auf die spätere Unternehmensführung 2019 vor. Bis heute bildet sie gemeinsam mit ihrem Vater ein eingespieltes Team, wobei sie die Entscheidungen selbst trifft und gleichzeitig den Erfahrungsschatz ihres Vaters schätzt.

Gestandene Mechanikermeisterin

Dass sie als junge Frau einen Kfz-Betrieb führt, sorgte anfangs durchaus für Skepsis – auch bei ihr selbst. Sie fragte sich, ob Kunden ihr die notwendige Kompetenz zutrauen würden. Diese Zweifel verschwanden jedoch rasch. Entscheidend sei letztendlich nicht das Geschlecht, sondern fachliches Wissen und ein sicheres Auftreten. Wer kompetent berät und technisch überzeugen kann, gewinnt auch das Vertrauen der Kunden.

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Der 1984 gegründete Familienbetrieb ist bewusst überschaubar geblieben. Gemeinsam mit ihrem Vater sowie zwei langjährigen Mitarbeitern arbeitet Freilinger mit hoher Auslastung. „Die Nachfrage nach kompetenten Werkstattleistungen wäre zwar deutlich größer, räumliche Erweiterungen sind jedoch kaum mehr möglich“, so Freilinger. Deshalb liegt der Fokus heute auf Effizienz statt Wachstum. Investiert wird vor allem in moderne Werkstatttechnik und digitale Prozesse, die den Arbeitsalltag vereinfachen und mehr Zeit für die eigentliche Fahrzeugtechnik schaffen.

Professionelle EDV-Unterstützung

Ein wichtiger Baustein ist dabei die seit vielen Jahren eingesetzte Pickerlsoftware der EBV. Der Betrieb arbeitet bereits seit Einführung der digitalen §57a-Begutachtung mit dem System. Besonders bewährt hat sich für Freilinger der automatische Abgleich von Fahrgestellnummer, Erstzulassung und Kennzeichen mit den zentralen Fahrzeugdaten. Dadurch lassen sich Eingabefehler vermeiden und die Begutachtung sicher und effizient durchführen. Gerade im hektischen Werkstattalltag sei diese technische Unterstützung ein wesentlicher Vorteil. Ebenso positiv bewertet sie den Support der EBV. Anfragen seien selten notwendig, würden aber rasch und unkompliziert bearbeitet. Die hohe Zuverlässigkeit der Software trage wesentlich dazu bei, dass sich das Team auf seine eigentliche Aufgabe konzentrieren könne – die fachgerechte Begutachtung der Kundenfahrzeuge.

Positiver Blick in die Zukunft

Mit Blick auf die Zukunft sieht Lisa Freilinger freie Werkstätten gut gerüstet. Moderne Diagnosesysteme und der Zugang zu fahrzeugspezifischen Daten eröffnen unabhängigen Betrieben neue Möglichkeiten. Gleichzeitig spricht sie sich für praxisnahe gesetzliche Rahmenbedingungen bei der §57a-Begutachtung aus. Für sie steht fest: Technische Sicherheit, persönliche Beratung und digitale Unterstützung bilden gemeinsam die Grundlage für eine erfolgreiche Werkstatt.

Lisa Freilinger und Marvin Heinzl
Voll zufrieden mit dem Support durch den Automotive Services Spezialisten Marvin Heinzl. © A. Tempelmayr
Lisa Freilinger
Die KFZ-Meisterin prüft alles selbst. © A. Tempelmayr