Moderne Fahrzeuge stellen hohe Anforderungen an ihre 12-V-Bordnetze. Telematik, GPS-Tracker, Standheizungen, Funkgeräte und zahlreiche Steuergeräte benötigen elektrische Energie – teilweise auch bei abgestelltem Fahrzeug. Kommen häufige Kurzstrecken und zahlreiche Start-Stopp-Vorgänge hinzu, kann die Lichtmaschine den Energiebedarf nicht immer vollständig ausgleichen. Die Folge kann eine dauerhaft zu geringe Ladung der Batterie sein. Bei Blei-Säure-Batterien begünstigt dies Sulfatierung, wodurch verfügbare Kapazität und Leistungsfähigkeit abnehmen können. Gerade bei intensiv eingesetzten Service-, Liefer- und Gewerbefahrzeugen kann vorbeugende Batteriepflege deshalb helfen, ungeplante Stillstände zu vermeiden.

Regelmäßige Kontrolle statt Starthilfe

CTEK empfiehlt Fuhrparkbetreibern, den Batteriezustand ihrer Fahrzeuge systematisch zu prüfen und Verantwortlichkeiten für die Kontrollen festzulegen. „So wie Fuhrparkbetreibende Serviceintervalle einhalten, sollten sie auch die Batterien regelmäßig prüfen und laden“, erklärt Tony Zeal, Training Manager bei CTEK. Nach Angaben von CTEK zeigen eigene Tests, dass regelmäßiges Laden die Lebensdauer einer Batterie verdreifachen kann.

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Für den professionellen Einsatz bietet CTEK unter anderem die Ladegeräte PRO60 und PRO120 an. Die Geräte arbeiten mit einem automatisierten achtstufigen Ladezyklus und verfügen zusätzlich über einen Versorgungsmodus. Die Spannung lässt sich in 0,1-Volt-Schritten zwischen 12,6 und 14,8 Volt einstellen. Ein IP64-Gehäuse soll die Geräte gegen Staub und Spritzwasser schützen.

Stabile Spannung bei der Diagnose

Für Kfz-Betriebe wichtig ist die Unterscheidung zwischen dem eigentlichen Laden einer Batterie und der Spannungsversorgung während Diagnose- oder Programmierarbeiten. Beim Flashen von Steuergeräten oder längeren Diagnosevorgängen können hohe und wechselnde Stromanforderungen auftreten. Die Bordspannung muss dabei stabil gehalten werden. Ein gewöhnliches Ladegerät ist für diese Aufgabe nicht automatisch geeignet. Sinkt oder schwankt die Spannung während der Diagnose, können Fehlermeldungen entstehen oder Programmierprozesse beeinträchtigt werden. CTEK warnt in diesem Zusammenhang auch vor sogenannten „Ghostfaults“, also Fehlereinträgen, die durch einen schlechten Batteriezustand beziehungsweise eine unzureichende Spannungsversorgung verursacht werden können. Daher sollte vor Diagnosearbeiten nicht nur der Ladezustand geprüft, sondern auch eine für die jeweilige Tätigkeit geeignete Spannungsversorgung eingesetzt werden.

Besondere Anforderungen bei 24-Volt-Systemen

Noch höhere Anforderungen gelten bei Einsatz- und schweren Nutzfahrzeugen mit 24-Volt-Bordnetzen. Dort müssen die Batterien neben dem sicheren Motorstart häufig zusätzliche Verbraucher oder weitere elektrische Ausrüstung versorgen. CTEK empfiehlt bei solchen Anwendungen ein systematisches Laden während längerer Standzeiten.