Nach Angaben von Liqui Moly deckt die Flüssigkeit die Spezifikationen DOT 4, DOT 5.1, SL6 DOT 4 sowie DOT 5.1 LV ab. Ziel ist es, die Anzahl der benötigten Produkte zu reduzieren und damit sowohl die Lagerhaltung als auch die Abläufe im Service zu vereinfachen. Gleichzeitig soll die Bündelung verschiedener Normen dazu beitragen, Fehler bei der Auswahl der richtigen Bremsflüssigkeit zu vermeiden.

Moderne Fahrzeuge – unabhängig davon, ob sie mit Verbrenner-, Hybrid- oder Elektroantrieb ausgestattet sind – stellen verstärkt auch höhere Anforderungen an die Bremsanlage. Neben hohen thermischen Belastungen spielen auch elektronische Regelsysteme wie ABS und ESP eine zentrale Rolle. Die Bremsflüssigkeit muss sowohl temperaturbeständig, als auch auf die Anforderungen dieser Systeme abgestimmt sein.

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Anforderungen moderner Bremssysteme steigen

Die neue Bremsflüssigkeit verfügt laut Liqui Moly über einen hohen Nass- und Trockensiedepunkt, um auch bei starker Beanspruchung eine konstante Bremsleistung sicherzustellen. Ein zentraler Aspekt ist zudem die niedrige Viskosität, die für das Zusammenspiel mit elektronischen Bremssystemen relevant ist. Sie ermöglicht einen schnellen Druckaufbau auch bei niedrigen Temperaturen und unterstützt die präzise Regelung durch Assistenzsysteme.

Auch im Serviceprozess selbst sind Vereinfachungen vorgesehen. In Kombination mit entsprechenden Bremsflüssigkeits-Wechselgeräten kann das Produkt dauerhaft im System verbleiben, wodurch ein Wechsel zwischen unterschiedlichen Flüssigkeiten entfällt. Das reduziert den Vorbereitungsaufwand und verkürzt die Servicezeiten. Die neue Bremsflüssigkeit ist in 5, 20 und Liter Gebindegrößen erhältlich.