Nach den ersten beiden Ausgaben in Wieselburg schlagen die KLS Fachtage 2026 ein neues Kapitel auf: Wels wird zum neuen Fixpunkt. Die neu errichtete Halle 22 gilt als eine der modernsten Messeinfrastrukturen Österreichs. Auf 6.000 Quadratmetern präsentieren rund 80 Aussteller ihre Produkte und Innovationen. 20 Speaker sorgen für fachlich interessante Vorträge. Erwartet werden rund 1.200 Fachbesucher aus Österreich und Südbayern.

Wer zeigt, was die Branche bewegt

Das Ausstellerfeld der KLS-Fachtage deckt nahezu die gesamte Prozesskette der Karosserie- und Lackbranche ab. Im Bereich Lackierung, Oberflächenbearbeitung und Reparaturmaterial präsentieren sich unter anderem Axalta, Glasurit, Lack + Technik, SATA und Sonax. Lösungen für Werkstattausrüstung, Diagnose und Reparaturtechnik zeigen u.a. Bosch, Würth und AVL DiTEST. Die Digitalisierung von Kalkulation, Schadenmanagement und Werkstattprozessen vertreten etwa DAT Austria und Loco-Soft.

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Spannendes Programm

Die KLS Fachtage verstehen sich auch als „Experience Days”. Führende Branchenpersönlichkeiten diskutieren über Zukunftsthemen wie neue Reparaturtechniken oder die Auswirkungen der E-Mobilität auf die Werkstattpraxis. Die Branchentalks bieten Fachbeiträge zu aktuellen Themen, bei denen Experten ihr Wissen direkt weitergeben. Im Bereich Experience können Besucher neue Technologien live testen. Ergänzt wird das Programm durch den Award für herausragende Leistungen sowie den Branchenabend am Donnerstag, 24. September.

Das Fachprogramm der KLS-Fachtage greift zentrale technische und wirtschaftliche Herausforderungen auf, mit denen Karosserie-, Lackier- und Reparaturbetriebe derzeit konfrontiert sind. Unter dem Titel „Herausforderungen in der Karosseriereparatur“ geht es um die Frage, wie sich Reparaturmethoden, Arbeitsabläufe und technische Anforderungen weiterentwickeln und welche Konsequenzen sich daraus für die Betriebe ergeben. Einen weiteren Schwerpunkt bildet die moderne Fahrzeuglackierung. Am Beispiel des Robotereinsatzes in der Lackierkabine wird gezeigt, welche Möglichkeiten automatisierte Systeme bieten, um Prozesse effizienter und gleichmäßiger zu gestalten sowie Mitarbeiter bei wiederkehrenden Arbeitsschritten zu entlasten. In einer Podiumsdiskussion werden mehrere besonders aktuelle Branchenthemen miteinander verbindet. Im Mittelpunkt steht der Grundsatz „Instandsetzen statt Ersetzen“, der angesichts steigender Reparaturkosten, knapper Ressourcen und wachsender Nachhaltigkeitsanforderungen zunehmend an Bedeutung gewinnt. Diskutiert werden zudem die Einsatzmöglichkeiten alternativer Ersatzteile, die Herausforderungen bei der Ersatzteilbeschaffung und der fachgerechte Umgang mit verunfallten Elektrofahrzeugen. Am zweiten Veranstaltungstag verlagert sich der Schwerpunkt auf die Effizienz im Schadenprozess. Thematisiert wird, wie sich Schadenaufnahme, Kalkulation, Kommunikation und Abwicklung besser aufeinander abstimmen lassen. Den Abschluss bildet die Vorstellung einer neuen standardisierten Kalkulationsgrundlage für die Fahrzeuglackierung.

Pflichttermin für die Branche

Sowohl die Bundesinnung für Fahrzeugtechnik in der Wirtschaftskammer Österreich als auch die Landesinnung Oberösterreich stehen klar hinter dem neuen Standort. Für die Branche sind die KLS Fachtage damit weit mehr als ein Ausstellungstermin: Sie sind ein fixer Punkt im Kalender, um Kontakte zu pflegen, neue Geschäftspartner zu finden und aus erster Hand zu erfahren, wohin sich der Markt entwickelt.

© www.michaelschafranek.at
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