Mit der neuen Kollektion setzt Surventis seine jahrzehntelange Erfahrung in der Entwicklung von Automobilfarben fort. Das Unternehmen analysiert jährlich globale Entwicklungen in Gesellschaft, Technologie, Konsumverhalten und Mobilität. Die daraus gewonnenen Erkenntnisse fließen in neue Farbkonzepte, Oberflächen und Texturen ein. Für Fahrzeughersteller dienen diese Trendanalysen als Orientierung bei der Gestaltung kommender Modellgenerationen.
„Da Menschen zunehmend nach Erlebnissen suchen, die relevant und authentisch sind, muss Mobilität physische und digitale Erfahrungen auf sinnvolle Weise miteinander verbinden“, erklärt Mark Gutjahr, Global Head of Design bei Surventis. Farben, Materialien und Oberflächen würden dabei helfen, Identität auszudrücken und die emotionale Bindung zwischen Mensch und Fahrzeug zu stärken.
Drei Farben für unterschiedliche Märkte
Im Zentrum stehen drei Schlüsselfarben, die auf die Designtrends unterschiedlicher Weltregionen abgestimmt sind.
Für Europa, den Nahen Osten und Afrika steht MOTILE RED im Mittelpunkt. Der Farbton kombiniert dunkle Burgundnuancen mit leuchtenden roten Akzenten. Interessant ist insbesondere die Materialzusammensetzung: Laut Surventis kommen nichtfossile Rohstoffe und aufbereitete Pigmente zum Einsatz.
Für den asiatisch-pazifischen Raum wurde HORIZON FLUX entwickelt. Der Silberfarbton interpretiert klassische Metallic-Lackierungen neu und verändert seine optische Wirkung abhängig von Licht und Bewegung.
CHROMOTOPIC METAL richtet sich an den amerikanischen Markt und bewegt sich farblich zwischen Weiß und Silber. Eine spezielle Mica-Technologie ermöglicht einen ausgeprägten Metallic-Effekt in einer effizienten Zweischichtlackierung.
Impulse für die Serienentwicklung
Die vorgestellten Farben sind Designkonzepte und keine Ankündigung konkreter Serienlackierungen. Erfahrungsgemäß können solche Trendkollektionen jedoch Einfluss auf die Farbgestaltung künftiger Fahrzeugmodelle nehmen. Für die Automobil- und Lackbranche sind sie daher auch ein Hinweis darauf, welche Farbtöne, Effektpigmente und Oberflächen künftig an Bedeutung gewinnen könnten.
