Moderne Pkw und Lkw sind fahrende Rechner. Dutzende Steuergeräte kommunizieren miteinander, Assistenzsysteme müssen nach Reparaturen kalibriert und Softwarestände regelmäßig aktualisiert werden. Für die Werkstatt bedeutet diese Entwicklung nicht nur höhere Anforderungen an Diagnosegeräte und Know-how. Auch eine klassische Komponente rückt wieder stärker in den Mittelpunkt: die 12-Volt-Batterie.

Während Diagnose- oder Programmierarbeiten bleiben zahlreiche Steuergeräte aktiv. Displays, Kommunikationsmodule und weitere Verbraucher benötigen ebenfalls Energie. Gleichzeitig läuft der Verbrennungsmotor nicht und das Bordnetz wird nicht so versorgt wie im normalen Fahrbetrieb. Dauert eine Diagnose oder ein Update länger, kann die Batterie nicht mehr die erforderliche Energie bereitstellen.

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Problem Spannungseinbruch

Besonders kritisch sind Arbeiten, bei denen Steuergeräte programmiert oder Softwarestände aktualisiert werden. Hier kommt es nicht nur darauf an, dass die Batterie am Beginn des Vorgangs ausreichend geladen ist. Die elektrische Versorgung muss über den gesamten Prozess stabil bleiben. Damit verändert sich auch die Aufgabe des Ladegeräts. Es soll nicht nur eine entladene Batterie wieder aufladen, sondern während der Arbeiten als zuverlässige Stromversorgung beziehungsweise Batteriesupport dienen.

Automatischer Wechsel zwischen Support und Laden

Auf diese Anforderungen zielt unter anderem die neue Pro-Serie von CTEK. Der Hersteller erweitert sein Programm um Modelle für 12 und 24 Volt. Kern der Geräte ist die sogenannte Modeshift-Technologie. Das System erkennt, wenn das Fahrzeug während einer Diagnose oder eines Software-Updates Strom benötigt, sinkt der Bedarf und geht das Fahrzeug in den Standby-Modus, wechselt es automatisch in den Lade- und Batterieerhaltungsmodus. Für den Einsatz in Werkstätten und Schauräumen setzt CTEK auf eine lüfterlose, konvektionsgekühlte Konstruktion.