Mit der Lösung sollen Radar- und Kamerasensoren nach Reparaturen oder Unfallschäden erstmals standardisiert und nachvollziehbar überprüft werden können. Das Kalibriersystem von Mahle verfügt über integrierte Ultraschallsensoren zur Fahrzeugpositionierung, eine automatische Fahrzeugerkennung sowie laserbasierte Distanzmessung. Eine motorisierte Verstellung der Zielsysteme und ein optimiertes Display-Hebesystem sollen eine präzise Ausrichtung auch bei hohen Fahrzeugen ermöglichen. Der Radar-Tester R&S RadEsT von Rohde & Schwarz ermöglicht unter anderem die Frequenz- und Polarisationserkennung, Leistungsmessungen sowie Ziel- und Winkelsimulationen. Dadurch lassen sich die korrekte Ausrichtung und die Funktion von Radarsensoren nach Reparaturen überprüfen und dokumentieren.
Nach Angaben der beiden Unternehmen können mit dem System sowohl fehlerfreie als auch fehlerhafte Zustände gezielt simuliert werden. Die dabei erzeugten Messdaten sind reproduzierbar und revisionssicher.
Neben der Überprüfung nach Reparaturen eignet sich die gemeinsame Entwicklung auch für Qualitäts- und Leistungsprüfungen. Werkstätten erhalten damit eine dokumentierte Bestätigung, dass Fahrerassistenzsysteme weiterhin innerhalb der vorgesehenen Spezifikation arbeiten.