Ein aktuelles Ergebnis der Kooperation ist ein System zur automatisierten Inspektion von Putztüchern. Nach dem Waschen und Trocknen erfassen Kameras jedes Tuch aus mehreren Perspektiven. Eine KI-Software analysiert anschließend Kategorie und Qualität sowie unterschiedliche Arten von Defekten. Auf Basis dieser Auswertung wird der weitere Prozess für jedes einzelne Putztuch gesteuert. Je nach festgestelltem Zustand kann es wieder an Kunden ausgeliefert, erneut gewaschen oder aussortiert werden. Die bisherige visuelle und maschinelle Qualitätskontrolle wird damit um eine kameragestützte Prüfung ergänzt. Die von Desion entwickelte Technologie verbindet Computer Vision, Steuerungstechnik und Künstliche Intelligenz. Das patentierte Verfahren ist bereits in mehreren Mewa-Betrieben im Einsatz.

Technologie für industrielle Textilkreisläufe

„Skalierbare KI-Technologien helfen uns, Prozesse effizienter zu gestalten, Ressourcen gezielter einzusetzen und unseren hohen Qualitätsanspruch langfristig zu sichern“, erklärt Mewa-COO Björn Scheel. Mewa wäscht jährlich rund 1,2 Milliarden Mehrwegputztücher für B2B-Kunden, unter anderem aus Industrie, Automotive und Druckereien. Bereits während der ersten fünf Monate des Einsatzes durchliefen mehr als 70 Millionen Tücher die neue KI-gestützte Kontrolle.

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