Mehr als jeder dritte Befragte (36,5 Prozent) nennt abgefahrene Reifen beziehungsweise eine zu geringe Profiltiefe als größte Gefahr beim winterlichen Autofahren. Vereiste Straßen folgen mit 28,3 Prozent, Sommerreifen im Winter mit 21,5 Prozent. Gleichzeitig geben 44,3 Prozent an, bereits einmal mit ungeeigneten Reifen bei Schnee unterwegs gewesen zu sein.

Reifen werden regelmäßig kontrolliert

Die Mehrheit achtet nach eigenen Angaben auf den Zustand ihrer Winterreifen. Fast die Hälfte der Befragten überprüfe Zustand und Profiltiefe bei jedem Reifenwechsel, weitere 41,1 Prozent mehrmals pro Saison. Zehn Prozent reagieren hingegen erst, wenn ihnen beim Fahren etwas Ungewöhnliches auffällt.

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Nicht nur Profiltiefe, Luftdruck, Beschädigungen und ungleichmäßiger Abrieb sind Sicherheitskriterien, auch das Reifenalter ist relevant. Mit zunehmender Nutzungsdauer können sich laut Bridgestone die Materialeigenschaften verändern, wodurch die für den Grip wichtige Elastizität abnimmt. Der ADAC empfiehlt, Winterreifen nicht länger als acht Jahre zu verwenden.

Sicherheit bestimmt die Kaufentscheidung

Beim Reifenkauf steht für viele Befragte die Sicherheit im Vordergrund. 61,7 Prozent würden einen notwendigen Winterreifenkauf nicht aus Kostengründen verschieben. Für 39,7 Prozent ist höhere Sicherheit das wichtigste Argument für einen Premiumreifen, 23,3 Prozent nennen eine bessere Leistung bei Nässe und schlechtem Wetter.