Aus BASF Coatings ist Surventis geworden: Mit dem Abschluss der Ausgliederung nimmt das Unternehmen seine Tätigkeit als eigenständiger Anbieter von Automobillacken und Lösungen für die Oberflächenbehandlung auf. Mit einem Jahresumsatz von rund 3,9 Milliarden Euro, etwa 10.700 Beschäftigten und mehr als 42.000 Kunden weltweit zählt Surventis zu den führenden Unternehmen der Branche. Für Kunden in Industrie, Automobilherstellung und Reparaturlackgeschäft sollen Produkte, Marken, Ansprechpartner und Service unverändert bestehen bleiben.
Mehrheitseigentümer von Surventis sind Fonds der Investmentgesellschaft Carlyle in Partnerschaft mit der Qatar Investment Authority. BASF bleibt mit einem Anteil von 40 Prozent am Unternehmen beteiligt. Zum Portfolio gehören weiterhin die etablierten Marken Chemetall, Glasurit und R-M. Das Unternehmen entwickelt, produziert und vertreibt Lacke und Oberflächenbehandlungslösungen für Fahrzeughersteller, den Reparaturlackmarkt sowie industrielle Anwendungen. Das weltweite Produktions- und Entwicklungsnetzwerk umfasst mehr als 30 Standorte. Hauptsitz bleibt Münster in Deutschland, wo sich zugleich der größte Produktionsstandort für Lacke weltweit befindet.
Surventis betont, dass sämtliche Produkte, Technologien und technischen Teams unverändert bestehen bleiben. Auch die bestehenden Geschäftsbereiche für Oberflächenbehandlung, OEM-Lacke und Reparaturlacke werden ohne Änderungen fortgeführt. Damit sollen Lieferfähigkeit, Qualität und technischer Support nahtlos gewährleistet werden.
Ziel ist es aber, Innovationen schneller in den Markt zu bringen. „Heute beginnt ein spannendes neues Kapitel für Surventis und für alle unsere Mitarbeitenden weltweit“, erklärte CEO Jens Luehring. Aufbauend auf mehr als 130 Jahren Erfahrung in der Beschichtungstechnologie wolle das Unternehmen seine Position als Partner der Automobil- und Lackindustrie weiter stärken. Der Anspruch sei, Surventis langfristig zum führenden Technologieunternehmen der Beschichtungsindustrie zu entwickeln.